Mit der Ganztagsschule können wir unseren Kindern die Möglichkeiten bieten an Angeboten teilzunehmen, die ihnen Anregungen in vielen Lebensbereichen eröffnen können. Dabei stehen immer auch das Soziale Lernen und das Erlernen der deutschen Sprache im Fokus.
Dabei soll der Ganztagsbetrieb mit überwiegend kognitiven Lernprozessen nicht komplett „verschult“ werden, sondern es muss ein weiteres Ziel der Ganztagsschule erreicht werden: Spaß und Freude am gemeinsamen Handeln und Spielen zu ermöglichen. Kinder müssen Gelegenheiten bekommen, in der unterrichtsergänzenden Zeit selbst herauszufinden, welche der vielseitigen Angebote ihnen Freude bereiten.
An diesen sollten sie dann aber auch verlässlich teilnehmen. Nur so können sie ein gewisses Durchhaltevermögen entwickeln, das sie später in die Lage versetzt, sich sinnvolle Freizeitbeschäftigungen zu suchen, als Alternative zu Fernseher, PC, Spielekonsolen etc.
Deshalb ist es unser Anspruch, unsere Kinder in der unterrichtsergänzenden Zeit nicht ausschließlich zu betreuen, sondern ihnen vielfältige Förder- und Freizeitangebote in allen Lebensbereichen zu eröffnen. Dieser Herausforderung muss sich eine Ganztagsschule mit ihrem Zeitkonzept stellen.
Rhythmisierung
Wir haben uns für das Ganztagsschulmodell 5x Lernzeit von 8.00–15.00 Uhr entschieden. Die Eltern haben dabei zusätzlich die Möglichkeit ihr Kind täglich bis 16.00 Uhr betreuen zu lassen.
Unser Tagesablauf ist in drei 90 Minuten Blöcke unterteilt, zwei davon liegen am Vormittag, getrennt durch eine Frühstücks- und Hofpause von 45 Min. und einer am Nachmittag. Hinzukommen eine Mittagszeit, eine Lernzeit, eine zweite Hofpause und die Früh- und Spätbetreuung. Spätbetreuung im Sinne der unterrichtsergänzenden Zeit von 15.00–16.00 Uhr.
Innerhalb der drei 90 Minuten Blöcke wird die Stundentafel der jeweiligen Klassenstufe erfüllt. Es gibt außerdem eine Projektzeit, eine Atelierzeit und eine AG-Zeit.
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